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Sonderreise "Auf den Spuren der verwilderten Zivilisation am Grossen Moosbruch"
(8 Tage/ 7 Hotelübernachtungen/ Volle Verpflegung)
Als Hauptziel dieser einzigartigen und erlebnisreichen Aktivreise gilt eine der jungsten Kulturlandschaften Europas zwischen dem Kurischen Haff und dem Memelstrome im ehem. nördlichen Ostpreussen. Am Ende des 17. Jahrhunderts begann man dieses durch unpassierbare Niederwaldungen, zahlreiche Brüche und Wasseradern gekennzeichnete Land etwa rund um das Grosse Moosbruch zu koloniesieren. Infolge dieser jahrhundertlangen mühsamen Arbeit sind da schiffbare Wasserstrassen und meliorative Kanäle, Schutzdämme und Hebewerke, feste Waldwege und breite Brücken, zahlreiche Moorkolonien und Siedlungen (Elchtal, Eversdorf, Heidlauken/ Wiepenheide/ Wiepenbruch, Karlsrode, Königgrätz, Lauknen/ Hohenbruch, Laukwargen/ Franzrode, Marscheiten/Langendorf, Neubruch, Schenkendorf, Sussemilken/ Friedrichsrode, Timber, Wilchelmsrode u.a.) entstanden...
Das ist die Reise durch Vergangenheit und Gegenwart dieser einst fruchtbarsten und wohlhabensten und heutzutage wenig bekannten und stellenweise fast völlig verwilderten Gegend. So schreibt darüber die deutsche Journalistin Ulla Lachauer in einem Reisebericht: "Das zuletzt kolonisierte Land, das erst in 20. Jahrhundert... unter den Pflug genommen wurde, ist als erstes wieder preisgegeben worden. Die Natur hat dort wieder die Oberhand gewonnen, die Zeit steht still, die Vergangenheit verschluckt das Jatzt, der Mensch scheint wie ein winziger Punkt in der Erdgeschichte..."